Aktion Reinhardt – Die Vernichtungslager im Schatten von Auschwitz

Nochmal verschoben! Neuer Termin wird im Sommer 2022 sein

2021 jährt sich zum 79. Mal der Beginn der sogenannten „Aktion Reinhardt“ und damit der systematischen Ermordung der Jüdinnen und Juden im besetzten Polen. In eigens dafür eingerichteten Mordlagern wurden von Herbst 1941 bis Sommer 1942 über 1,5 Millionen Menschen ermordet – zum größten Teil Jüdinnen und Juden, darunter auch 50.000 Sinti_ze und Rom_nja. Treblinka, Sobibor, Belzec, Majdanek – anders als Auschwitz, welches international als Symbol für den Holocaust gilt, sind diese Tatorte heute kaum im Bewusstsein.

Ein zentraler Fokus der Bildungsfahrt ist es, sich diesem weitgehend unbekannten Kapitel intensiv zu widmen. Im Mittelpunkt stehen die Besuche der Gedenkstätten Majdanek, Belzec, Treblinka und Sobibor. Dabei spielt das Kennenlernen der authentischen Orte und ihrer gedenkstättenpädagogischen Angebote ebenso eine Rolle wie die Geschichte der Vernichtungslager und deren Einordung in das System der systematischen Vernichtung durch das NS-Regime. Dazu gehört auch die Thematisierung von Transitghettos und der sogenannten „Trawniki“ Männer.

Unter fachkundiger Begleitung werden wir die Möglichkeiten für die eigene Bildungs- und Erinnerungsarbeit erschließen. Die Bildungsfahrt findet nun leider erst im Sommer 2022 statt und wird veranstaltet in Kooperation mit dem Treibhaus e.V. Döbeln und dem Bildungswerk Stanislaw Hantz e.V. Kassel.

Die Teilnehmer der Bildungsreise sind vom Veranstalter nicht krankenversichert und nicht reiseversichert.

© Tobias Kley